» Albertiunum nach Umbau wiedereröffnet
Am 20. Juni 2010 wurde das Albertinum in Dresden nach einem großen Umbau wieder eröffnet. Nun gehört es wieder zu den wichtigsten Kunstmuseen in Deutschland. Im Jahr 1889 funktionierte Carl Adolph Menzel das ehemalige Arsenal zu einem Museum für Skulpturen um. Es entstand ein riesiges Bauwerk mit Elementen des Klassizismus und des Barock, es diente dem Puschkin-Museum in Moskau sogar als Vorbild.
Während des Zweiten Weltkrieges wurde das Gebäude dann schwer beschädigt, anschließend wirkte das Albertinum einfach nur noch zugestellt und überladen. Im Jahr 2002 konnte man nur ganz knapp an einer Katastrophe vorbeischrammen, denn fast hätte das Jahrhunderthochwasser auch das Albertinum erwischt.
Eine Sanierung wurde unumgänglich, um die Kunstbestände vor möglichen Schäden durch ein erneutes Hochwasser zu schützen. Im Zuge der Sanierung wollte man dann auch gleich eine Erweiterung realisieren, um mehr Platz für die Exponate zu haben. Nun ist mit der Modernisierung des Albertinums eine technische Meisterleistung gelungen, denn im Innenhof hat man eine Art schwebendes Konstrukt erschaffen, das aus zwei Etagen besteht.
Hier ist viel zusätzlicher Platz entstanden, der nun für die Unterbringung von Werkstätten und Lagerhallen genutzt wird. Das neue Albertinum wirkt nun äußerst modern und strahlt dennoch eine gewissen Eleganz aus, die Besucher werden von den lichtdurchfluteten und hellen Räumen begeistert sein.