Erfindungen

Dresdener Erfindungen – Filtertüten, Mundwasser und Teebeutel

Dresden ist die Stadt der Kunst, des Barock, der Musik, des Stollens und vielfältiger und genialer Erfindungen. Es handelt sich zwar nicht um die erste Mondrakete oder die Entdeckung eines Wunderheilmittels, doch machen uns einige dieser Erfindungen durchaus das Leben leichter. So reichte die Hausfrau Christine Hardt beim Kaiserlichen Patentamt 1899 ein „Frauenleibchen als Brustträger“ ein, aus dem der spätere Büstenhalter wurde. Frauensache, werden die männlichen Leser nun sagen. Ebenfalls eine Frau, nämlich Melitta Bentz, klopfte mit Hammer und Nagel kleine Löcher in den Boden eines kupfernen Kochtopfs, legte ein Löschblatt darauf und erfand den Kaffeefilter aus Papier. Auf ähnliche Art entstand der Teebeutel und zwar in Dresden.

Weiter wurde in der sächsischen Metropole zum ersten Mal Wasser mit Kohlensäure versetzt, hier wurde die erste Milchschokolade entwickelt und die erste Spiegelreflexkamera kommt ebenfalls aus Dresden. Damit nicht genug, das seit Generationen bekannte Mundwasser „Odol“ wurde von dem Dresdner Kaufmann Karl August Lingner gemixt, der damit einen beinahe sagenhaften Reichtum begründete. Die Zahncreme Chlorodont stammt ebenfalls von hier – ihr Erfinder wohnte zwei Schlösser weiter von Lingner und verdiente auch ordentlich Geld damit.

In Dresden tuckerte das erste Dampfschiff die Elbe hinauf und hinunter, die erste Bergschwebebahn glitt elegant von Berg zu Tal und die erste Lokomotive fuhr auch von dieser Stadt aus. Um die Aufzählung zu einem würdigen Schluss zu bringen – das erste Tonband trat seinen Eroberungszug um den Globus ebenfalls von Dresden aus an.

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