Fahrrad

Elbufer, Sächsische Schweiz und Festung Königstein – mit dem Fahrrad rund um Dresden unterwegs

Radfahren ist in Dresden ebenso beliebt wie abwechslungsreich und kurzweilig. Viele Ziele außerhalb von Dresden liegen in fahrradfreundlicher Entfernung und sind durch gut ausgeschilderte Radwege selbst für nicht Ortskundige problemlos erreichbar. Wer seinen Drahtesel nicht auf dem Dachgepäckträger mit nach Dresden transportieren möchte, wird direkt vor Ort in einem Fahrradverleih fündig und kann sich mit allem ausstatten, was für eine zünftige Radtour benötigt wird. So gibt es sowohl am Hauptbahnhof als auch am Neustädter Bahnhof Fahrradverleihe und auch manche Hotels und Pensionen halten Räder für ihre Gäste bereit. Auch einige Fahrradgeschäfte verleihen ihre Bikes, Räder und sogar Tandems und bieten gute Qualität zu vernünftigen Konditionen. An Ausflugsmöglichkeiten mit dem Rad mangelt es in und um Dresden mitnichten. Besonders stimmungsvoll und erlebnisreich gestaltet sich eine Radtour entlang des Elberadwegs, der zu den drei beliebtesten Radwegen Deutschlands zählt. Der Weg beginnt in Tschechien und führt entlang einer der letzten natürlichen Flusslandschaften an den pittoresken Felsen der Sächsischen Schweiz vorbei, durch Pirna hindurch und weiter durch das Dresdner Elbtal über Radebeul bis nach Meißen. Wer nach dieser Tour Geschmack an der Elbe gefunden hat, kann in seinem nächsten Urlaub die gesamte Strecke von der Grenzstadt Schöna aus bis zur Flussmündung in Cuxhaven abradeln. Dieser Weg beträgt immerhin rund 860 Kilometer und kann selbstverständlich auch in erholungsfreundlichen Etappen zurückgelegt werden.

Der Elberadweg ist auch für relativ ungeübte Radler hervorragend geeignet, um die wunderschöne Naturlandschaft der Sächsischen Schweiz gemächlich an sich vorüberziehen zu lassen. Je nach Ausdauer und Kondition plant man die Festung Königstein, die beeindruckenden Felsformationen der Bastei oder Bad Schandau als Ziel. Damit die Radtour entlang der Elbe niemals zur „Durststrecke“ wird, sorgen viele Gasthöfe und Restaurants unterwegs für Erfrischungen und lassen auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen. Wer sich die gesamte Strecke in die Sächsische Schweiz nicht zutraut oder den Heimweg lieber geruhsam gestalten möchte, kann sich mitsamt seinem Drahtesel in die S-Bahn begeben oder mit anderen Zügen des Nahverkehrs nach Dresden zurückfahren. Auch die Schiffe der Sächsischen Dampfschifffahrtsgesellschaft nehmen Räder kostenlos mit, allerdings nur, wenn genügend Platz vorhanden ist.

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