» Filmnächte werden 20 Jahre alt – Feier mit Live Musik und Gruselschockern

Pünktlich zur dicksten Sommerhitze sorgen die Dresdner Filmnächte am Elbufer für eine zusätzliche Erwärmung der Zuschauer. Vom 15. Juli bis zum 12. September herrscht an der Elbe wieder Ausnahmezustand mit vielen tollen Filmen, cooler Musik und spektakulären Events. Schaurig schön präsentieren sich dabei alte und neuere Filme aus dem Gruselgenre. „The horror, the horror“, blieb vielen Filmfans als letzte Worte des Bösewichts in „Apokalypse now“ in Erinnerung. Eben dieser von Angst und Schrecken dräuender Ausspruch soll zusammen mit sehr viel Humor und Wagemut als Motto der diesjährigen Filmnächte herhalten.

Filme wie „Zombieland“, „New Moon“, „Shutter Island“ oder „Spuk im Hochhaus“ machen die Gruselware dieses Festivals aus. Doch wird dabei weniger auf in Strömen fließendes Filmblut gesetzt, sondern auf die subtilen und mit sehr viel Psychologie gewürzten Vertreter des Themas „Angst und Schrecken“. Das absolute Highlight der schauerlichen Filmdarbietungen ist Tod Brownings legendärer „Dracula“ von 1931. Damals jagte der unvergleichlichen Bela Lugosi den Kinobesuchern reihenweise die Gänsehaut über den Rücken und ließ kurze und lange Nackenhaare steil empor stehen.

Das Besondere an diesem Programmpunkt ist die Filmmusik des nicht minder berühmten Kronos-Quartetts, das am Elbufer live zum blutsaugenden Geschehen auf der gigantischen Leinwand aufspielt. Der Dirigent dieses Musik- und Filmspektakels ist kein Geringerer als der für seine zeitgenössischen Klassik-Kompositionen berühmte Philipp Glass. Doch auch für zartbesaitete Gemüter gibt es genügend „harmlose“ und brandaktuelle Filme. Ob „A Single Man“, „Shrek“, „Die Friseuse“ oder „Zweiohrküken“, das Programm hält für jeden Geschmack die passende Kinoattraktion parat. Selbstverständlich kommt auch die Musik nicht zu kurz. So verspricht die Jazzsommernacht beschwingte Rhythmen, und A-HA lassen in ihrem Konzert „Ending on a high note“ bewährte Klänge aufleben.

Das komplette Programm der Filmnächte kann man sich unter www.filmnaechte-am-elbufer.de zu Gemüte führen. Noch ein Hinweis für alle Filmfans, die es gerne gemütlich haben: ab diesem Jahr soll es mehr Beinfreiheit bei den Filmnächten geben. So wurde die Anzahl der Sitzplätze von 4.000 auf 3.300 reduziert und die Schlangen vor den Imbissbuden sollen nun auch kürzer werden. Um unter den derart drastisch reduzierten Sitzen noch einen Platz zu erhaschen und nicht umsonst nach Karten anzustehen, ist es ratsam, den Vorverkaufsservice zu nutzen.

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