Innenkuppel

Herrliche Bilder in luftiger Höhe – die Innenkuppel der Frauenkirche

Es hat schon seinen guten Grund, weshalb die Besucher der Frauenkirche mit zurückgelehntem Kopf dastehen und selbst beim Risiko eines steifen Halses die prächtige Innenkuppel der Frauenkirche eingehend bewundern. In luftigen 26 Metern Höhe wölbt sich die zentrale Innenkuppel über den mittleren Raum der Frauenkirche, deren Bögen die Gliederung der Innenpfeiler aufnehmen und bis hinauf zu den Kapitellen unter dem kreisrunden Auge der Innenkuppel führen.

Von den acht Bildfeldern der Innenkuppel sind die vier größeren in den lichtführenden Hauptachsen die wichtigsten und herausragendsten. Sie zeigen die vier Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes. Die in den Nebenachsen angebrachten vier kleineren Bildfelder verkörpern Allegorien der christlichen Tugenden Glaube, Liebe, Hoffnung und der Barmherzigkeit. Die ursprüngliche Bemalung der Kuppel wurde im Jahr 1734 von dem venezianischen Maler Johann Battista Grone durchgeführt, der als namhafter Hofmaler auch bedeutende Deckengemälde in Bürgerhäusern sowie Theaterdekorationen geschaffen hat. Die heutigen Malereien wurden von einem Dresdner Maler ausgeführt, der den Stil Grones nach intensivem Studium seines Werkes treffsicher nachempfunden hat.

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