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In Leuben lebt noch das Dorf in der Stadt, allerdings ist es neben dem Ackerbau auf fruchtbarem Boden doch deutlich von der Industrialisierung und dem Wohnungsbau der DDR geprägt. Hier leben zwar nachweislich schon seit ungefähr 3000 Jahren Menschen, allerdings wurde der Ort erst 1349 urkundlich erwähnt und hatte damals lediglich 50 – 60 Einwohner.
Nach dem Deutsch-Französischen Krieg kam das Leben nach Leuben in Form der industriellen Revolution, die die Menschen nur so mit sich zog. Der 2. Weltkrieg zerstörte in Leuben nur ein Haus (ein Flugzeug stürzte darauf), danach wurde Wohnraum im grossen Stil geschaffen – sehr häufig in der brühmt-berüchtigten Plattenbauweise. Nach der Wende ist auch hier viel saniert worden, heute wohnen am häufigsten ältere Leute in Löbtau.
Von der alten Kirche steht nur noch der Turm, sie wich der neugotischen Himmelfahrtskirche, die seit dem 2. Weltkrieg, als die Glocken eingeschmolzen wurden, Stahlglocken trägt. Der ehemaliger Leubener Gasthof, ein bischöflicher Rasthof, der bereits 1420 erwähnt wurde, existiert zwar nicht mehr, an seiner Stelle steht das heutige Operettentheater.