Schloss

Das Schloss ist zumindest in einigen Bauteilen eines der ältesten Gebäude der Stadt. Zentral auf dem Schlossplatz gelegen, ist die im Renaissance- und Neorenaissancestil erbaute Residenz der sächsischen Kurfürsten und Könige beinahe wieder vollständig rekonstruiert und in weiten Teilen zur Besichtigung freigegeben. Bereits in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts stand auf dem heutigen Standort des Schlosses eine Befestigungsanlage, die zum Schutz der Elbbrücke errichtet wurde. Anfang des 15. bis Ende des 16. Jahrhunderts erfolgten unter verschiedenen Kurfürsten die jeweiligen Erweiterungen des Kastells, die schließlich 1723 mit der Errichtung einer Schatzkammer im sogenannten Grünen Gewölbe ihren Abschluß fanden. Dieser Hort sagenhafter Schätze musste nach der Zerstörung des Schlosses im Zweiten Weltkrieg mit mehreren Ausweichquartieren vorlieb nehmen, bis er 2007 endlich wieder in seine angestammten Räume einziehen konnte.

Spötter behaupten, nur Menschen mit starken Nerven sollten ein Auge auf die darin ausgestellten Kostbarkeiten riskieren; tatsächlich ist es enorm, was den Besuchern „zugemutet” wird: Juwelen in verschwenderischer Fülle und Pracht sowie Ziergegenstände aus edelsten Materialien und filigraner Verarbeitung bieten sich funkelnd und gleißend den Blicken dar. Zwar ist die Warteschlange vor dem Grünen Gewölbe noch recht lang, doch sollte man sich davon nicht abschrecken lassen – die Ausstellung ist ein wenig Wartzeit allemal wert. Um nicht zu viel Zeit mit Warten zu verbringen, bietet es sich an Tickets bereits vorher auf der Homepage des Grünen Gewölbes (Online Ticketservice) zu reservieren.

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Doch das Schloss ist ebenfalls eine Residenz für Kunst und Wissenschaft. Neben der Bibliothek und dem Studiensaal des Münzkabinetts befinden sich die Kunstbibliothek und das Kupferstichkabinett in den verschiedenen Flügeln und Trakten des weitläufigen Schlossareals. Sehenswert sind ebenfalls das großzügig geschmückte Georgentor und der Stallhof, der Schauplatz von Ritterturnieren und vornehmen Wettkämpfen war. Eines der schönsten Gebäude des gesamten Schlosses ist der etwa 100 Meter hohe Hausmannturm, der einst vom sogenannten Hausmann oder Türmer bewohnt war und als höchster Turm der Stadt einen sagenhaften Blick über Dresden bietet.


Englische Treppe

Auf barocken Stufen zu glanzvollen höfischen Festen – die Englische Treppe und der Riesensaal Die „große Treppe“ wurde 1692 als barocke Haupttreppe nach Entwürfen des Hofbaumeisters Johann Georg Starcke errichtet und zählte wegen ihrer extrem breiten Abmessungen und der über vier Pfeiler aufgeführten vierläufigen Bauweise zur neuen Form des barocken Treppenbaus. Es war den im [...]

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Fürstenzug

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Ahnengalerie auf edlem Meißner Porzellan  – der Fürstenzug Für die vielen Besucher, die tagtäglich daran vorbeidefilieren ist er ein nettes Bilderbuch an der Wand, für die Dresdner dagegen die Ahnengalerie, die fast auf einen Blick die 800-jährige Abfolge der Wettiner dokumentiert – der Fürstenzug an der Rückseite des Langen Gangs. Wer immer schon wissen wollte, [...]

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Georgentor

Prächtigstes Entree zur Residenz der Wettiner – das Georgentor Es ist eines der ältesten Tore der Stadt und wurde bereits im Jahr 1407 als „Elbisches Tor“ erstmals urkundlich erwähnt. Lange Zeit diente das Tor zum Schutz der Elbbrücke und war zugleich die Einnahmestelle für den Brückenzoll. Erst unter Herzog Georg wurde das Schloss mit dem [...]

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Grünes Gewölbe

Schätze wie aus Tausend und eine Nacht – die Grünen Gewölbe im Residenzschloss Seit September 2004 verfügt das Residenzschloss wieder über eine der beeindruckendsten Schatzkammern der Welt – das Neue und das 2006 eröffnete Historische Grüne Gewölbe enthalten Europas älteste, kostbarste und reichste Pretiosen-Sammlung, die an die sagenhaften Schätze der Geschichten aus Tausend und eine [...]

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Hausmannsturm

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Wahrzeichen des Schlosses mit traumhaftem Ausblick – der Hausmannsturm Er ist der älteste heute noch existierende Teil der Schlossanlage und wurde unter Kurfürst Moritz sogar zum Wahrzeichen des kurfürstlichen Schlosses erhoben – der Hausmannsturm, der seinen Namen von den hier tätigen „Hausmännern“ erhielt. Der Hausmann ist gleichbedeutend mit dem Türmer, dessen Funktion hauptsächlich darin bestand, [...]

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Kuppel

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Transparente Krone, Rautenhaube oder Ufo – die Kuppel über dem Kleinen Schlosshof Sieht man einmal von der umstrittenen Waldschlösschenbrücke ab, hat kaum ein anderes Bauprojekt in Dresden für derartigen Wirbel gesorgt wie das neue Kuppeldach über dem Kleinen Schlosshof. Auch die unvermeidlichen Kritiker melden sich sofort zuverlässig zu Wort und sprechen von einer Krone, die [...]

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Stallhof

Fürstlicher Turnierhof und Schauplatz mittelalterlichen Treibens – der Stallhof Der Lange Gang, auf dessen Straßenseite der Fürstenzug aufgebracht ist, begrenzt den Stallhof, der einst Schauplatz ritterlicher Spiele und Turniere war. Die den Stallhof nach Süden begrenzende 40 Meter lange Wand zum Kanzleihaus besteht zum Teil noch aus Resten der ehemaligen Stadtmauer. Auf der Höhe der [...]

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