Sehenswürdigkeiten in Dresden

sehenswuerdigkeiten dresden Als Anfangspunkt haben wir das zentral gelegene und hervorragend zu erreichende Parkhaus an der Semperoper gewählt. Kaum wieder am Tageslicht, hört man schon aus der Pferde das typische Pfeifen eines Dampfschiffes auf seiner Elbtour. Diese heben wir uns für später auf und spazieren lieber ein Stück an der Elbe entlang. Unser Weg führt uns von der Pforte der Semperoper in Richtung Frauenkirche. Wegweiser für Fussgänger helfen uns bei kleinsten Zweifeln über den Wegesverlauf.

Wir bewundern die Frauenkirche zunächst von aussen und gönnen uns in einem der umliegenden Cafés eine kleine Pause und geniessen das Flair und das Treiben auf dem Neumarkt. Von unserem sonnigen Sitzplatz aus bewundern wir die Anmut des Barockbaus, der noch bis vor kurzem eine Ruine war, verdammt zum Dasein als Mahnmal gegen den Krieg. Eine Schlange von Touristen hat sich vor dem Hauptportal gebildet, der wir uns heute nicht anschliessen.

Hinauf geht es durch die Münzgasse elbwärts, wir erklimmen die Stufen zu den Brühlsche Terrasse, den „Balkon Europas“, von dem wir den Blick über die Elbe schweifen lassen. Auf dem Wasser laden die alten Dampfschiffe der Sächsischen Dampfschifffahrtsgesellschaft zu einer Rundfahrt ein.

Auf der Augustusbücke überqueren wir die Elbe, vorbei an den Kunstwerken, die sie zieren: das Brückenmännchen, ein Keramiksgraffito zur Elbschifffahrt, Wappen sächsischer Städte, vier Reliefs und „Die Woge“, die an das Elbehochwasser im Jahr 2002 erinert.
In der Neustadt werden wir vom „Goldenen Reiter“ begrüsst. Die Statue des Kurfürsten Friedrich August I. Von Sachsen, also August des Starken, hebt sich goldglänzend vom blitzblauen Himmel ab. Wir machen Rast bei selbstgebrautem Bier und blicken auf die Silhouette der Alstadt.
Ein wenig Stärkung kommt uns gerade recht, denn vor uns liegen an diesem Tag noch in lockerer Folge ein Besuch im Zwinger und im Schloss und ein wenig Stadtbummel in der Altstadt.