» Stadt Dresden investiert trotz weniger Fördermittel
Der Freistaat Sachsen wird der Stadt Dresden künftig rund 50 Millionen Euro weniger zur Förderung zukommen lassen. Dennoch hält das die Stadt nicht davon ab, auch im Jahr 2011 kräftig in verschiedene Projekte zu investieren. Mittlerweile hat man die Ausschreibungen präsentiert, es soll eine Investition von etwa 150 Millionen Euro geplant sein.
Dabei konzentriert man sich in Dresden auf viele verschiedene Projekte, angefangen bei ganz kleinen Investitionen bis hin zu ganz großen Vorhaben. Der Blumenschmuck für die Trauräume des Rathauses schlägt gerade einmal mit rund 1200 Euro zu Buche. Es ist jedoch auch eine Investition von rund fünf Millionen Euro in das Nanoelektronik-Zentrum der Stadt geplant.
Während einer Konferenz haben die verschiedenen Unternehmen nun Informationen zu den entsprechenden Ausschreibungen gegeben. In die Entwässerung der Stadt sollen im Jahr 2011 zum Beispiel rund 24 Millionen Euro investiert werden. Am Krankenhaus im Stadtteil Friedrichstadt soll die Sanierung des Neptunbrunnens fortgeführt werden.
Nun haben die Unternehmen in Sachsen die Möglichkeit, sich für die Aufträge zu bewerben. Dafür müssen sie lediglich ihre Leistungsfähigkeit und ihre Fachkenntnisse nachweisen, damit man einen qualitativen Vergleich anstellen kann.
Durch die Kürzung der Fördermittel für die Stadt Dresden ist natürlich eine beachtliche Lücke im Haushalt der Stadt entstanden. Diese möchte man in den kommenden zwei bis drei Jahren durch verschiedene Rücklagen ausgleichen. Allerdings werden die Ressourcen der Stadt Dresden dann anschließend aufgebraucht sein, so dass man künftig anderweitig planen muss.