Stadtteile

altstadt-dresdenSeit die ersten Menschen sich bereits in der Steinzeit dort ansiedelten, wo sich heute Dresden erhebt, hat sich viel getan. Zuerst 1206 urkundlich erwähnt, mauserte sich Drježdźany, wie es früher genannt wurde, von einem Fleckchen im Auwald zu einem Ort, wo sich die Mächtigen trafen und wurde zur Residenz für Kurfürsten und Könige.

Dresden wurde befestigt und überall auf Dresdner Flur liessen die sächsischen Herrscher ausserhalb der Stadtmauern Vorstädte entstehen. Heute hat die Grossstadt Dresden 99 Stadtteile, seit den 1990er Jahren auch etliche Eingemeindungen.

1958 war das Stadtgebiet der Einfachheit halber in die 5 Bezirke Mitte, Ost, West, Süd und Nord eingeteilt, 1991 änderte sich das. Nun gibt es 10 Ortsamtsbereiche und 9 Ortschaften. Wir wollen hier aber nur die Stadtteile näher beleuchten, die man fast alle den Ortsämtern Altstadt und der Neustadt zuordnet.


Altstadt

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Der ältestes Stadteil Dresdens ist das Herz der Stadt. Sie ist der Teil, der als erstes urkundlich als „Dresden“ erwähnt wurde und umfasst das Gebiet, auf dem sich die Innere Altstadt um 1800 herum erhob. Die Innere Altstadt mit ihren vielen Kulturschätzen [...]

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Äußere Neustadt

Äußere Neustadt – hier wohnt und feiert Dresdens Szene Wer etwas erleben möchte, zieht abends in die Äußere Neustadt. Zwischen Albertplatz bis Bischofsweg, von der Königsbrücker Straße bis zur Bautzner und Prießnitzstraße reihen sich Kneipe an Café und Restaurant an Imbissbude. Im Sommer gibt es in vielen Hinterhöfen schnell improvisierte Biergärten, manche Wirte stellen sogar […]

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Coschütz

Man erkennt heute noch gut, dass das ehemalige Dorf Altcoschütz ursprünglich als Rundling angelegt worden ist, auch wenn die älteste erhaltene Bebauung aufgrund eines Grossbrandes lediglich auf die Mitte des 19. Jahrhundert zurückgeht. Erste Besiedelungen gab es auf der Heidenschanze bereits zur Bronzezeit.

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Innere Neustadt

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Innere Neustadt – Dresdens elegante Mitte Die auf der rechten Elbseite gelegene Dresdner Neustadt kann weder eine Frauenkirche noch einen Zwinger oder gar ein Schloss vorzeigen, dennoch ist sie das eigentliche barocke Herz der Stadt und besitzt mit der Hauptstraße und der fast parallel dazu verlaufenden Königstraße die zwei schönsten, elegantesten und vor allem bei […]

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Kaditz

Ausser dem idyllischen alten Ortskern in Altkaditz erinnert heute kaum noch etwas an die frühere Abgeschiedenheit. Der Ortsteil ist geprägt durch Autobahn, Kläranlagen und Frühgemüseflächen. Zu erwähnen ist noch die Wüstung Gleina, ein Dorf, das dem Meißner Domkapitel untersteht.

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Leipziger Vorstadt

Aus dem ehemaligen Dorf Neudorf, das im Jahre 1546 gegründet wurde und 1550 Stadtrecht erhielt, wurde 1875 die Leipziger Vorstadt. Die Anlagen des Bahnhofs Dresden-Neustadt durchschneiden den Stadtteil in mehrere Quartiere. Dazu zählen auch das Hechtviertel und die Wohnanlage Hansastraße (Hansa-Bebauung) aus den Jahren 1926 – 1934, in der jedes Haus dem anderen gleicht.

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Leuben

In Leuben lebt noch das Dorf in der Stadt, allerdings ist es neben dem Ackerbau auf fruchtbarem Boden doch deutlich von der Industrialisierung und dem Wohnungsbau der DDR geprägt. Hier leben zwar nachweislich schon seit ungefähr 3000 Jahren Menschen, allerdings wurde der Ort erst 1349 urkundlich erwähnt und hatte damals lediglich 50 – 60 Einwohner.

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Löbtau

Als eine der ältesten erwähnten Siedlungen im Elbtal (erwähnt 1068) unterstand Löbtau bis zur Reformation dem Domstift Meißen, danach wurde es an das Kurfürstentum Sachsen übergeben. Löbtau wuchs um die Mitte des 19. Jahrhunderts von weniger als 200 Einwohnern so stark an, [...]

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Loschwitz

Blaues Wunder ©LukaDD|Pixelio

Dresden Loschwitz – auch Schiller fand es hier am schönsten Prachtvolle Barockbauten und elegante Flaniermeilen sucht man hier vergebens: Loschwitz, das in großen Teilen seinen malerischen und dörflichen Charme bewahrt hat, gilt als der schönste Stadtteil Dresdens. Das ehemalige Fischerdorf zieht sich den Elbhang hinauf und war schon seit Anfang des 18. Jahrhunderts ein beliebter […]

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Pieschen

Als das Fischerdorf Pieschen 1292 erstmalig in einer Urkunde erwähnt wurde, gehörte es noch dem Ritter Johann von Peschen. Es gibt heute nur noch wenige Überreste der ursprünglichen Bebauung zu sehen. Die erste deutsche Fernbahnlinie und der Hafen brachten Mitte des 19. Jahrhunderts den wirtschaftlichen Aufschwung, [...]

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Radeberger Vorstadt

An die Dresdner Heide grenzend liegt nördlich der Elbe die Radeberger Vorstadt mit ihren alten und neuen Stadtvillen im Preußischen Viertel und dem Waldschlösschenareal. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts begann man hier mit der Bebauung. Auch dieses Villenviertel wurde grösstenteils vom Krieg verschont.

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Trachau

Wo einst überall Wein im Auenland wuchs, findet man heute nur noch wenig Landwirtschaft. Seit 1903 gehört Trachau, das Dorf aus dem 13. Jahrhundert, ebenfalls zu Dresden. Im historischen Dorfkern Alttrachau findet man Gebäudesubstanzen aus dem 17. Jahrhundert, ansonsten sticht auch hier in Trachau die Gründerzeit hervor.

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Wachwitz

Ebenfalls noch immer dörflich ist das alte Fischerdorf Wachwitz, das direkt an der Elbe in den Dresdner Elbhängen liegt. Im wahrsten Sinne herausragend ist der Dresdner Fernsehturm. Bis zur Aberkennung des UNESCO-Weltkulturerbe-Titels im Jahr 2009 war Wachwitz Teil des Weltkulturerbes Dresdner Elbtal.

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Weißer Hirsch

(c)LukaDD|Pixelio.de

Von Loschwitz aus erreicht man es mit der Standseilbahn in etwa fünf Minuten – das einstige Nobelviertel Weißer Hirsch, wo sich Wohlstand und gediegener Luxus noch immer behaupten. Dank seiner Höhenlage und der durch die Dresdner Heide aromatisierte klaren Luft avancierte der Weiße Hirsch sogar zum „Bad” und Luftkurort. In den weitläufigen Anlagen des Lahmann-Sanatoriums kurierten sich zahlungskräftige Lungenkranke aus oder man kam einfach nur zur Kur hierher, da auch das gesellschaftliche und kulturelle Umfeld in diesem mondänen Dresdner Villenvorort stimmte.

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